Turnierhundesport


turnier1 Trainings- & Kurszeiten:
Donnerstag 19:00 Uhr
[Leinenführigkeit & Grundgehorsam ist Voraussetzung]

Turnierhundesport, auch THS genannt, ist Hundesport für jede Hunderasse und Hundeführer, jeglichen Alters.
Bei diesem Sport ist die Bindung zwischen Hund und Hundeführer gefordert, denn diese beiden bilden ein Team.
THS ist eine Wettkampsportart und besteht aus mehreren Disziplinen, wie:



  • Geländelauf 2000 und 5000 Meter
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  • Hindernislaufturnier
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  • Vierkampf 1 (Begleithundeprüfung erforderlich)
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  • Vierkampf 2 (Begleithundeprüfung erforderlich)
*
  • Shorty
* CSC (Combinations-Speed-Cup) (Begleithundeprüfung erforderlich)
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  • QSC (Qualifikations-Speed-Cup) (Begleithundeprüfung erforderlich)



Fehlerfreie Durchgänge und die entsprechende Zeit sind entscheidend für den Sieg der jeweiligen Altersklasse.

Frauen und Männer werden getrennt bewertet.



Der Geländelauf


Der Geländelauf findet außerhalb des Übungsplatzes statt.
Es gibt 2000- und 5000 Meter und es muss mit angeleintem Hund gelaufen werden. Hier darf der Hund an der Leine ziehen, muss aber sozial verträglich sein, da ein Überholen von anderen Geländeläufern möglich ist. Hier wird die Zeit gemessen und der schnellste in jeder Altersklasse ist der 1. Platzierte.



Vierkampf 1


Es gehören die Übungsteile wie: Gehorsam, Hürdenlauf, Slalom und Hindernislauf dazu.



Die Gehorsamsübung:


Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz- und Platz aus der Bewegung. Diese Übung ist ein abgespeckte Form von der Begleithundeprüfung. Es fehlen die Gruppe
und die Ablage an der Seite.

Diese Unterordnung besteht aus 4 Teilen, die vom Team vorgeführt werden müssen:


  • Leinenführigkeit 15 Punkte
  • Freifolge 20 Punkte
  • Sitz aus der Bewegung 10 Punkte
  • Platz aus der Bewegung mit Abrufen 15 Punkte

  • Gesamt 60 Punkte (Prüfung bestanden mit 42 Punkten)




Der Hürdenlauf:

Er besteht aus einer 50 Meter langen Sprintstrecke und ist mit 3 Hürden á 40 cm Höhe vom Hund springend und Hundeführer parallel zum Hund laufend zu bewältigen. Es gibt hier 2 Durchgänge. Die Gesamtzeit fließt in die Bewertung ein.




Der Slalom:


Der Slalom ist ein Zick-Zack-Lauf über eine Strecke von 75 Metern. Hundeführer und Hund müssen durch Slalomtore, die 1,40 m breit sind, durchlaufen und dürfen keine Tore auslassen. Es sind auch hier 2 Durchgänge zu bewältigen. Die Gesamtzeit fließt in die Bewertung ein.




Der Hindernislauf:


Die Strecke ist 75 Meter lang und mit Hindernissen wie: Hürde, Schrägwand, Tunnel, Laufsteg, Tonne, Reifen, Hoch-Weit-Sprung und wieder einer Hürde ausgestattet. Der Hund hat die Hindernisse in Laufrichtung und fehlerfrei zu nehmen und der Hundeführer läuft nebenher. Es gibt 2 Durchgänge. Die Gesamtzeit fließt in die Bewertung ein.



Vierkampf 2



Hierfür muss das Team, Hundeführer und Hund, sich im Vierkampf 1 qualifizieren. 3x die für die Altersklasse erforderliche Gesamtpunktzahl plus die entsprechenden UO-Punkte sind erforderlich. Dies geschieht über die Punkte in der Gehorsamsübung und Gesamtendpunktzahl.



Die Gehorsamsübung:


Freifolge, Sitz- Platz- und Steh aus der Bewegung.

 Diese Unterordnung besteht aus 4 Teilen, die vom Team vorgeführt werden müssen:


  • Freifolge 20 Punkte
  • Sitz aus der Bewegung 10 Punkte
  • Platz aus der Bewegung mit Abrufen 15 Punkte
  • Steh aus der Bewegung mit Abrufen 15 Punkte

  • Gesamt 60 Punkte (Prüfung bestanden mit 42 Punkten)



Der Hürdenlauf:


Er besteht aus einer Sprintstrecke von 2 x 40 Metern und ist mit 6 Hürden á 40 cm Höhe bestückt. Hier muss der Hundeführer mit seinem Hund parallel über die Hindernisse mitspringen. Es gibt dafür aber auch nur 1 Durchgang. Zeit und evtl. Fehler sind entscheidend.



Der Hindernislauf:


Die Strecke ist 75 Meter lang und mit Hindernissen wie: Hürde, Schrägwand, Tunnel, Laufsteg, Tonne, Reifen, Hoch-Weit-Sprung und wieder einer Hürde ausgestattet. Der Hund hat die Hindernisse in Laufrichtung und fehlerfrei zu nehmen und der Hundeführer läuft nebenher. Es gibt 2 Durchgänge. Die Gesamtzeit fließt in die Bewertung ein.



Der Shorty:


Es ist ein Strecke, die von 2 Teams (Hundeführer und Hund) bewältigt werden muss. Aufgebaut ist er in X-Form und der Hund läuft in Freifolge, ohne Leine. Es gibt 2 Sektionen und gestartet wird nacheinander. Der Hund muss die Hindernisse in Laufrichtung und möglichst fehlerfrei bewältigen. Der Hundeführer läuft neben seinem Hund. Es gibt 2 Durchgänge und die Gesamtzeit entscheidet über den Sieg.



Der CSC (Combinations-Speed-Cup):



Es ist ein Parcours, der von 3 Teams (Hundeführer und Hund) bewältigt werden muss. Gestartet wird dabei in 3 Sektionen nacheinander (es ähnelt einem Staffellauf). Der Hund muss die Hindernisse in Laufrichtung und möglichst fehlerfrei bewältigen. Der Hundeführer läuft neben seinem Hund. Es gibt 2 Durchgänge und die Gesamtzeit entscheidet über den Sieg. Die schnellste Mannschaft gewinnt.



Der QSC (Qualifikations-Speed-Cup):



Hier wird der Sieger durch das KO-Prinzip ermittelt.



Es sind zwei baugleiche Geräteparcours parallel aufgebaut und die Hunde nehmen jeweils auf einem Tisch (aus Agility bekannt) ihres Parcours die Startposition ein. Es starten zwei Teams auf ein Startkommando über 8 aufgebaute Hindernisse. Verbindungstore- und Stangen bestimmen die Laufrichtung. Der Hund muss die Hindernisse in Laufrichtung und möglichst fehlerfrei bewältigen.
Der Hundeführer läuft neben seinem Hund. Ende des Parcours ist wieder der Desk. Das schnellste Team kommt eine Runde weiter, bis der Sieger ermittelt worden ist.

 Das sind die Möglichkeiten vom Turnierhundesport. Wie man erkennt, ist dieser Sport sehr abwechslungsreich für Hund und Hundeführer und bedarf guter Vorbereitung. Der Hundeführer muss sich gut aufwärmen und vorbereiten, damit keine Verletzungen wie z. B. Zerrungen entstehen. Um Kondition aufzubauen wird regelmäßig trainiert.

Der Hund muss eine gute Bindung zum Hundeführer haben, damit er die Kommandos des Hundeführers ausführt. Gehorsam ist das Entscheidende.

Quelle: http://sporthund-forum.de/thread-2618.html

Weitere Info´s: Karlheinz Kleemann, 1. Vorsitzender, Tel: 0171/8506244